Münchner Kammerspiele: „Mein Kampf“

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VON RIMINI PROTOKOLL (HAUG/WETZEL)
INSZENIERUNG: HELGARD HAUG

Bis heute gilt Hitlers Hetzschrift als schlecht geschriebenes und wirres Traktat. Jahrzehntelang haben Politik und Justiz alles dafür getan, dass es die Aura eines „verbotenen Buches“ entfalten – und dadurch begehrlich bleiben konnte. Ab 01. Januar 2016 enden die vom Freistaat Bayern verwalteten Nutzungsrechte an „Mein Kampf“. Aufgeregt wird die Frage diskutiert, ob das Buch dann neu publiziert und verkauft werden darf. In Deutschland war es bislang nur antiquarisch erhältlich. Natürlich lässt es sich jetzt schon problemlos im Internet herunterladen. In vielen Ländern dieser Erde hat das zweibändige Werk einen stabilen Absatzmarkt.
In kaum einer anderen deutschen Stadt hat das Leben Adolf Hitlers so viele Spuren hinterlassen wie in München. Rimini Protokoll fahnden in universitären Giftschränken, auf heimischen Dachböden, aber auch auf ausländischen Flohmärkten nach dem Pamphlet. Was ist mit den 12 Millionen Exemplaren von „Mein Kampf“ nach 1945 in Deutschland geschehen? Wer hat es gelesen, wer würde es heute lesen wollen? Wo liegt die Gefahr?

Nur für die Kwutzot Ben Gurion und Lion Feuchtwanger
Freigegeben ab 14 Jahren

Datum: 1. November 2015 (erster Feriensonntag)
Uhrzeit:
Treffpunkt 16:30, Ende 19:15 Uhr
Treffpunkt
: wird per Mail bekanntgegeben
Kosten: 3,-€ pro Person
Verbindliche Anmeldung bis spätestens Sonntag, 18. Oktober 2015

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